Am Freitag, den 22. Juni, war es so weit. 15 Heslacher Kinder reisten nach Weilimdorf und schlugen im Garten von Madeleine und Jürgen ihr neues Nachtquartier auf.
Zelterfahrene Eltern bauten im Handumdrehen die neue Behausung auf und die Kinder kuschelten ihre Isomatten, Decken, Kissen und Einschlafgehilfen zurecht. Nach einer Runde Tischtennis und Fußball spielen, Quatschen und Sammy (der Zelthund) Betüddeln, gabs zur abendlichen Stärkung Grillwurst und viel „ungesundes“ Gemüse. Gegen 20.00 Uhr ging es auf Entdeckungstour im Weilimdorfer Naherholungsgebiet.
Im Zeltlager wieder angekommen, wurden die Waffeleisen angeschmissen und die Kinder konnten sich mit Waffel, Apfelmus und viel Puderzucker für die anstrengende Zeltnacht stärken.
Dann kam die Nacht. Sie wurde mit einem kleinen Feuer eingeleuchtet. So „ab“ 22.00 Uhr konnten sich die Kinder in Richtung Zelt auf dem Weg machen und sich in ihre Schlafsäcke kuscheln. Mitten in der Nacht hörte man überall leises Schnarchen, fast gar nicht wurde gekichert und gemurmelt. Als es dann total ruhig war, wurde die Stille plötzlich von drei lauten Niesern durchbrochen. Bereits um vier Uhr klingelte der Wecker im Mädchenzelt. (Klingelton= lautes Gekicher).
Alle hatten Schwierigkeiten den dicken Zeh aus dem Schlafsack in die morgendliche Kälte zu stecken.
Glücklicherweise konnten sich die Kinder mit einem warmen Kakao und einem tollen Frühstück bei den Herbergseltern aufwärmen. Dann wurden noch viele Runden gespielt. Gegen Mittag wurden die Kinder von ihren erholten Eltern aus dem Zeltlager müde, aber glücklich, abgeholt. Die Herbergseltern waren klasse und auch Sammy, der Zelthund (auch liebevoll neu als „Semmelbrösel“ getauft).