Die Nachboten des Internationalen Jugendtages, der vom 30. Mai bis 2. Juni 2019 zigtausende von Jugendlichen aus aller Welt und viele Helfer in Düsseldorf begeisterte, waren am Mittwochabend in der Kirchengemeinde Rutesheim erlebbar.
Eine Bilderpräsentation, zusammengestellt von Rutesheimer Teilnehmern und von Ute Schmauderer kommentiert, brachte erste Eindrücke von den erlebnisreichen Tagen in Düsseldorf.
Danach versuchten einige der Dabeigewesenen in kurzen Worten ihren Gefühlen und Gedanken Ausdruck zu verleihen:
Beeindruckend sei gewesen, wie rasch die Jugendlichen und zukünftigen Konfirmanden aufgetaut seien. Es herrschte eine riesige Freude und Ausgelassenheit. Das war kein Treffen stiller Kirchenhocker.
Lange Wege, langes Anstehen oder auch die Notwendigkeit, zum Eröffnungsgottesdienst in eine andere Halle zu wechseln, weil die „deutschsprachige“ bereits überfüllt war, wurde mit großer Gelassenheit und ohne zu meckern akzeptiert. Die Teilnehmer hatten aus Sicherheitsgründen verschiedenfarbige Armbänder, die ihnen zeigten, welche Wegmarkierung sie bei Großveranstaltungen zu ihren Plätzen nehmen sollten. Einige Wege waren angenehm kurz, der grüne Weg jedoch beanspruchte bis zu 40 Minuten Fußweg. Auch hier kein Murren, sondern freudige Gesänge bis zum Ziel.
30.000 vornehmlich neuapostolische Christen belagerten in diesen 4 Tagen Düsseldorf, haben ihres Gleichen gesehen und erlebt. Es wurde deutlich, wie modern diese Kirche geworden ist, aber auch wie unverrückbar das Evangelium geblieben ist. Erlebt wurde eine „Hammer Party, ein Hammer Event und ein Hammer Segen“.
Ein Jugendlicher brachte zum Ausdruck, dass die Stimmung „brutal friedlich, brutal freudig“ war und einem dies den „Gedanken vom wahren Frieden“ nahe brachte.
Dies waren 4 Tage, in welcher man sich in der Gemeinschaft und Umgebung einfach fallen lassen konnte und so akzeptiert wurde, wie man ist. Dies zeigte sich auch in einem Workshop mit 80 Teilnehmern, in welchem Glaubenserlebnisse erzählt werden konnten. Eine 16-Jährige, die erst vor 4 Monaten getauft wurde, scheute sich nicht, über ihre Erlebnisse zu berichten und auch darüber, dass sie zuvor eine Zeit erlebt hatte, in der sie keinen Sinn mehr in ihrem Leben gesehen hatte.
Der Internationale Jugendtag war eine tolle Möglichkeit, den eigenen Akku, der sich in der Hektik und dem Stress unserer Zeit geleert hatte, wieder aufzuladen, um mit neuer Energie in das weitere Glaubens- und Gebetsleben zu starten.
Diesen Gedanken folgte ein kurzer Gottesdienst, ebenfalls geprägt von dem erlebten Segen des vergangenen Wochenendes. Und wer dann noch nicht genug hatte – und das waren viele – durfte sich noch weiter an Bildern, Filmchen und freudigem Erzählen ergötzen.
Hg