Kaum zu glauben – die Rutesheimer sprechen noch immer von ihrer neuen Kirche, dabei hat das „moderne“ Kirchengebäude das alte Kirchlein bereits vor 20 Jahren abgelöst.
Am 14. November 1999 hatte Bischof Bernd Dittus das neue Kirchengebäude in der Raiffeisenstraße 23 eingeweiht. Dies nahm die Kirchengemeinde zum Anlass das 20-jährige Kirchenjubiläum im Rahmen des Samstagabendgottesdienstes am 16. November 2019 zu feiern. Gleichzeitig war es auch der erste Gottesdienst, den der neue Bezirksvorsteher Evangelist Thomas Dittus in der Gemeinde Rutesheim gehalten hat. Die Predigt stand unter dem Wort aus Sacharia 8; 20,21 „So spricht der HERR Zebaoth: Es werden noch Völker kommen und Bürger vieler Städte, und die Bürger der einen Stadt werden zur anderen gehen und sagen: Lasst uns gehen, den HERRN anzuflehen und zu suchen den HERRN Zebaoth; wir wollen mit euch gehen.“
In seinem Mitwirken brachte Priester Peter Höfer, der über 30 Jahren der Gemeinde angehört, zum Ausdruck, dass mit den Jahren auch die neue Kirche älter wird, was aber auch gleichzeitig bedeutet, dass das Kommen des Herrn immer näher rückt.
Der Vorsteher der Gemeinde Rutesheim, Evangelist Markus Pflüger, zeigte auf, wie viele Erinnerungen sich in 20 Jahren ansammeln, wieviel Freude und Leid durchlebt wurden, wieviel Gutes von den Gemeindemitgliedern getan wurde.
Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich alle zu einem geselligen Umtrunk im Foyer. Wer danach noch Zeit und Lust hatte, konnte bei einer interessanten Bilder- und Videopräsentation einen Rückblick auf das alte Kirchengebäude, die Bauphase und die Geschichte der neuen Kirche bekommen. Ein mancher schwelgte dabei in seinen Erinnerungen an gemeinsam Durchlebtes und in der Hoffnung auf noch viele schöne Augenblicke in der „neuen“ Kirche.
hg