(12.07.2020) An diesem Sonntag wurde 2. Mose 20, 7 als Grundlage für die Predigt verlesen. Darin ging es um das 2. Gebot, den Missbrauch des Namens Gottes. Evangelist Peter Decker zeigte, wie im Licht des Evangeliums das Verbot des Missbrauchs zu einem Gebot der Heiligung des Namens Gottes wird. Der Name Gottes wird geehrt, indem der Mensch alles, was mit Gott und seinem Namen zu tun hat, heilig hält. Dies wiederum bedeutet im Umkehrschluss, dass er alles vermeidet, was Gottes Namen verunglimpfen könnte. Weitere Auswirkung sei, dass der Christ durch sein Verhalten im Alltag Gottes Namen ehrt.
An die Eltern des Täuflings gerichtet sagte Peter Decker, das Kind taufen und damit in den Leib Christi einfügen zu lassen, sei ebenfalls eine Ehrung des Namens Gottes. Als Bibelwort zur Taufhandlung gab er ihnen 3. Johannes 1, 4 „Ich habe keine größere Freude als die, zu hören, dass meine Kinder in der Wahrheit leben.“ Er wünschte ihnen Weisheit und Freude bei der geistlichen Erziehung von Anton.
Mit Orgelmusik „Weil ich Jesu Schäflein bin“ (Melodie: unbekannt) und dem Chorstück „Der Herr ist mein Hirt, mir wird nichts mangeln“ (Bernhard Klein) gestalteten Familienmitglieder die Sakramentsspendung festlich. (MS)
Fotos: HF