(09.08.2020) Aufgrund der aktuellen Situation konnten im Gottesdienst fast ausschließlich Familienmitglieder anwesend sein, trotzdem fand das Fest gefühlt in der Mitte der Gemeinde statt. Auf die Anwesenheit der Kinder ging Hirte Ralf Dürholz ein und sprach sie immer wieder besonders an. Dabei bat er sie auch, Max einmal später von seiner Taufe zu berichten.
Die Predigt nahm Bezug auf das Bibelwort aus Matthäus 25, Vers 40, in dem Jesus den Jüngern die Wirkung ihrer Taten für die Zukunft beschrieb. „Wir können dem Herrn dienen, indem wir den Menschen dienen“, so Hirte Dürholz. In der Predigt wurde der Gemeinde die Anregung mitgegeben, das Leben nach dem Evangelium als Herzenssache zu sehen.
Den Eltern des Täuflings gab Hirte Dürholz das Bibelwort aus Josua 24, Vers 15 mit auf den Weg, „Ich aber und mein Haus, wollen dem Herrn dienen“. Er empfahl ihnen, dieses Dienen in der Begleitung von Max und seiner Erziehung, als ein Dienen im Sinne Jesu zu sehen. Mit Gebet und Handauflegung wurde dann die Heilige Wassertaufe vollzogen. Zwei besondere Aspekte haben die Handlung begleitet. Hirte Dürholz ermutigte die anwesenden Kinder, während der Taufhandlung auf der Stufe des Altars Platz zu nehmen und somit ganz nah am Geschehen zu sein. Auch bat er den Opa von Max, die Taufschale zu halten und auch ganz nah an der Segenshandlung mitzuwirken.
Der gesamte Gottesdienst wurde, wie die aktuellen Gegebenheiten vorgeben ohne Gemeinde- und Chorgesang, jedoch mit Orgelmusik und solistische Liedvorträgen von Familienmitgliedern und Freunden musikalisch gestaltet. Unter anderem erklang „ Weil ich Jesu Schäflein bin“ – ein schöner Bezug zu dem Bild der Schäfchen, welches die Kinder der Gemeinde für Max gemalt hatten. (MJ)