Aktives Mitwirken in den ökumenischen Gottesdiensten in der Stadt Rutesheim
(25.09.2022) Bei dem Grenzwegfest an der Eisengriffhütte, bei welchem am 25. September nun offiziell der Rutesheimer Grenzweg – eine Wanderstrecke entlang der historischen Grenzsteine – eingeweiht wurde, ergab sich für die neuapostolische Kirchengemeinde Rutesheim in 2022 zum zweiten Mal die Möglichkeit, sich aktiv mit Wortbeiträgen bei einem ökumenischen Gottesdienst zu beteiligen.
Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Von Steinen, die Geschichten erzählen ...“. Eingegangen wurde auf die verschiedensten Steine, seien es Grenz-, Meilen-, Mahn-, Gedenk- oder gar Stolpersteine, im Mittelpunkt Jesus Christus, als gemeinsamer Grundstein für alle Christen. Als Vertreter der Neuapostolischen Kirche Rutesheim führte Priester i. R. Wilfried Grotz die Psalmlesung nach Psalm 121 im Wechsel mit den anwesenden Gottesdienstbesuchern durch und beteiligte sich auch an dem von Vertretern verschiedener Kirchengemeinden vorgetragenen Fürbittengebet.
Die erste Gelegenheit zu einer aktiven Teilnahme beim ökumenischen Gottesdienst in dieser Form hatte sich bereits im Rahmen des Fleckenfestes am Sonntag, dem 26. Juni, mitten in der Stadt ergeben. Das Motto lautete „miteinander – füreinander“. Damals wirkten Evangelist Markus Pflüger, Vorsteher der Neuapostolischen Kirche Rutesheim und stellvertretender Vorsteher des Kirchenbezirkes Stuttgart/Leonberg, und im Rahmen der Fürbitten Antje Servay als weiteres Mitglied der Kirchengemeinde mit.
Wie wichtig Ökumene für die christlichen Kirchen heute ist erläutert Apostel i. R. Volker Kühnle in seinem Buch „Gemeinsam weitergehen: Betrachtungen zur Ökumene“. Das Leitmotiv lautet „Einheit in versöhnter Verschiedenheit“. (hg)