(30.07.2023) Du bist doch nicht irgendwer „Wie hast du dich gefühlt, als du einmal etwas für dich Wichtiges gesucht hast?“ Diese Frage stellte PriesterTobias Riedel im Gottesdienst, den die Gemeinde zusammen mit Geschwistern aus der Gemeinde Schwieberdingen feierte. Er nahm dabei Bezug auf das Textwort aus Lukas 15, Verse 8 und 9. Das Gleichnis vom verlorenen Groschen sei ein Bild, wie Gott nach dir und mir, also nach jedem Menschen suche und er ruhe nicht, bis er ihn gefunden habe. Es sei aber auch ein Bild für die Suche des Menschen nach Gott. "Wie wichtig ist es uns, immer wieder Gott zu suchen und zu finden?" bezeichnete er als die zu stellende Frage. Evangelist Gunnar Fiehn aus der Gemeinde Schwieberdingen forderte in seinem Predigtbeitrag dazu auf, nicht darauf zu warten, bis man wieder einmal eine besondere Begegnung mit Gott und anderen Menschen hat, sondern selbst alles dafür zu tun, dass es passieren kann.
Die Freude der Gemeinden an der gemeinsamen Feier des Gottesdienstes wurde noch dadurch erhöht, dass sich Sandy taufen ließ. Nun werde auch der Papa getauft, so Tobias Riedel, der in seiner Ansprache seine und die Freude der Gemeinde darüber ausdrückte, dass Sandy den Ruf Gottes gehört habe und ihm gefolgt sei. Er gab den Gedanken von Axel Kühner mit auf den Weg: „Du bist doch nicht irgendwer, der von irgendwo nach nirgendwo geht. … Du bist doch keine Nummer, keine Funktion, kein Rädchen in einem Riesengetriebe, … sondern ein geliebter Mensch“. Die Gedanken schlossen mit Apostelgeschichte 16, Vers 31: „Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus selig“. Mit großer Freude begrüßten die Geschwister Sandy als Glaubensbruder, indem sie nach der Taufe gemeinsam das Lied sangen: „Nichts ist, wie es war und nichts bleibt, wie es ist, wenn ein Mensch zu Jesus umkehrt und sein Leben lebt als Christ. Dann erstrahlt die Welt in einem neuen Licht, dann steht ihm der Himmel offen, weil Gott selber ihm verspricht. Ich bin da, ich bin da, bin dir unbegreiflich nah!“ Nach der Feier des Heiligen Abendmahls am Ende des Gottesdienstes überreichte Gemeindehelferin Ivonne Krüger Sandy im Namen der Gemeinde ein kleines Geschenk. Sie drückte dabei die Freude und Dankbarkeit der Gemeinde aus, dass er mit seiner Familie seit kurzem die Gemeinde bereichere. Die gesamte Gemeinde beendete die Gottesdienstfeier mit dem Lied „Der Herr ist mein Licht“ und dem Wunsch für alle: „Eins nur, ach eines, bitt‘ ich vom Herrn, dass ich mög‘ bleiben im Hause des Herrn allezeit.“ [MR] Bilder: Thomas Kerpen