(05.05.2024) Die Predigt von Evangelist Thomas Dittus (Leiter des Kirchenbezirks) an diesem Morgen über Joel 3,1 „Und nach diesem will ich meinen Geist ausgießen über alles Fleisch, und eure Söhne und Töchter sollen weissagen, eure Alten sollen Träume haben, und eure Jünglinge sollen Gesichte sehen.“
beleuchtete insbesondere die Gnade und Hilfe Gottes, wie der Prophet Joel sie schon damals den Menschen vorhergesagt hatte. Er erwähnte einen Gedanken von Martin Luther, der das Hoffen auf die Gnade Gottes empfahl statt an der menschlichen Gnade zu verzweifeln. Es sei Grundlage des Glaubens, die Gnade Gottes immer wieder neu anzunehmen und die Wunder des Heiligen Geistes zu erkennen.
Einleitend zur Eisernen Hochzeit sang der Chor „Wer will uns scheiden von der Liebe Gottes“ (Hermann Ober). Evangelist Dittus ging darauf ein und sagte, das besondere sei, dass Gott dem Menschen einen freien Willen geschenkt habe und trotzdem schon vorher wisse, wie sich der Mensch entscheide. An das Ehepaar Doris und Helmut Feller gewandt betonte er, dass Eisen für Stärke stehe. Sie könnten im Rückblick auf ihr Leben viel Schönes und auch Schweres betrachten, aber sie hätten sich entschieden nach vorne zu schauen und ein auf die Zukunft gerichtetes Leben zu leben. Joel habe damals auch auf die Zukunft verwiesen und Hilfe zugesagt. Er gab den Eheleuten das Bibelwort aus Psalm 139, 5 „Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir“ mit auf den weiteren Weg und spendete den Segen.
Nach dem Gottesdienst war die ganze Gemeinde zu einem Sektempfang eingeladen und feierte mit dem Ehepaar das Ehejubiläum. (MS)