(8.11.2025) In herbstlichen Farben leuchtete den Teilnehmern und Gästen ein „Herzlich Willkommen!“ von der angestrahlten Altarwand entgegen. Daneben das Motto „Wer die Gegenwart genießt, hat in Zukunft eine wundervolle Vergangenheit.“ Und dieser Abend wird auf wundervolle Weise nachklingen.
Die Kirchengemeinde Rutesheim hatte zu einer musikalischen Auszeit mit Klavier, Orgel und dem Gemeindechor eingeladen. Die Kantorin Antje Servay begrüßte die Anwesenden und leitete das Programm mit einem Klavierstück aus der Suite G-Dur von Georg Friedrich Händel ein.
Es folgten Musikstücke von Anton Diabelli, Francois Couperin, Johann Sebastian Bach, Gabriel Fauré und Ludovico Einaudi bzw. aus dem Südafrikanischen Gemeindegesangbuch, sehr gefühlvoll vorgetragen von Antje Servay, teils vierhändig am Klavier begleitet von dem Überraschungsgast Wolfgang Oehler, dem Bezirksältesten i. R., oder im Zusammenspiel mit der Orgel, gespielt von Tamara Zeman.
Dazwischen erklangen die Lieder „Es gibt soviel Gutes“ und „Lebensglück“ (Jahreslosungen Ev. Jugendwerk 2025 und 2014), vorgetragen von Chor und Klavier, sowie das Kinderlied „Kleine Tropfen Wasser“ mit den eingestreuten Solopassagen, gesungen von Sabine Loibl.
Gemeindevorsteher Andreas Schmauderer machte in seinem Textbeitrag darauf aufmerksam, dass schon Jesu seine Jünger aufgefordert hatte, sich eine Auszeit zu nehmen, indem er ihnen sagte „Geht ihr allein an eine einsame Stätte und ruht ein wenig.“ (Markus 6, 31). Ergänzend erzählte er eine Geschichte, in welcher Apostel Johannes, der gerade mit einem Rebhuhn spielte, und ein Jäger aufeinandertrafen. Der Jäger zeigte sich verwundert, dass der Apostel seine kostbare Zeit so vergeudete. Hinweisend auf den Bogen des Jägers antwortete Johannes: „Siehst du, das Leben ist wie ein Bogen. Es kann nicht immer angespannt sein. Sonst würde es seine Kraft verlieren. Wir Menschen brauchen, um unsere Spannkraft zu erhalten, die Phasen der Entspannung. ...“ (nach Pfarrer Axel Kühner aus Überlebensgeschichten für jeden Tag)
Das stimmungsvolle Programm endete mit dem Segenslied „Herr segne uns und behüte uns“ des Chores, begleitet von der Orgel. Der Einladung zu einem gemütlichen Stehempfang im Foyer folgten die Anwesenden jedoch erst nach einer Zugabe durch Antje Servay und Wolfgang Oehler am Klavier.
(hg)