Passend zum gegebenen Anlass leitete die Instrumentalgruppe bestehend aus Antje, Monika und Cosima (Letztere eine Tochter des Jubelpaares) den Gottesdienst mit dem Lied „Ich bete an die Macht der Liebe“ ein. Darauf eingehend stellte Evangelist Markus Pflüger fest, dass dieser Gottesdienst wahrlich unter dem Zeichen der Liebe stehen würde, einerseits der Liebe, die eine Ehe auszeichnet, anderseits die Liebe zum Herrn.
Als sich Ursula und Peter Höfer vor genau 40 Jahren das Ja-Wort gaben, bekamen sie den Bibelvers mit auf den Weg: „Ich aber und mein Haus wollen dem Herrn dienen!“ (Josua 24,15). In seiner späteren Ansprache an das Jubelpaar betonte Evangelist Pflüger, dass die beiden genau das auch umgesetzt hätten. Er bedankte sich für alles, was sie in den vielen Jahren in und für die Gemeinde getan haben. Trotz allem, was die beiden durchleben mussten, blieben sie immer dankbar, insbesondere auch für drei wunderbare Kinder und drei Enkelkinder.
Der Vorsteher der Gemeinde Rutesheim, Priester Andreas Schmauderer, begrüßte die beiden als Rubine. Momente, in denen wir mit Gott im Reinen seien, lösten ein tiefes Wohlempfinden aus. Im Leben gälte es, besondere Momente zu erkennen und dann auch ins Handeln zu kommen. Hätte das Jubelpaar den besonderen Moment damals nicht erkannt und entsprechend gehandelt, wären wir heute nicht hier. Er wünschte ihnen noch viele besondere Momente auf ihrem Weg zur Goldenen Hochzeit.
In einem weiteren Predigtteil ergänzte Priester Roland Krebs, dass das Wertvollste, was ein Mensch geben könne, er selbst sei. Besondere Momente solle man auch nutzen, um einen Blick auf unsere Beziehungen zu werfen. Manchmal benötige man Hilfsmittel, um klar sehen zu können. Tief berührt erinnerte er daran, wie Tochter Bianca einmal zum Ausdruck gebracht hätte, dass in jeden Gottesdienst der Satz gehöre „Gott hat dich lieb.“
Das Rubinpaar habe ihm gegenüber bezeugt, so führte Evangelist Pflüger aus, dass sie mit Gott begonnen, schöne und schwierige Zeiten gemeinsam durchlebt haben und entschlossen seien, weiterzumachen. Trotz allem.
hg