(16.06.2024) Dem Festgottesdienst mit Heiliger Wassertaufe lag das erste Gebot aus dem Buch Mose zugrunde: "Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir." (2. Mose 20, 2.3).
Gott hat das Volk Israel zur rechten Gottesverehrung aufgerufen. Der einzige Gott, den Christen anbeten, ist der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Diese Aufforderung Gottes, ihm in Anbetung, Lob und Dank zu begegnen, ist immer noch unsere Aufgabe, formulierte Gemeindevorsteher Stefan Rauser. Zugleich dürfen wir darin die Zusage der Liebe und Zuwendung Gottes sehen. Jesus lehrt, dass Gott nicht nur der Schöpfer ist, er ist auch unser liebevoller Vater, der unsere Bedürfnisse kennt und für uns sorgt.
Der Taufansprache lag das Wort aus Psalm 34, 8.9 zugrunde: Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus. Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist. Wohl dem, der auf ihn trauet! Das ist eine Zusage von Bewahrung und Begleitung für diejenigen, die Gottes Gebote halten, also ihn fürchten. Die Gebote lehren uns, was Gott von uns erwartet, erläuterte Evangelist Rauser. An die Eltern gerichtet gab er die Aufgabe mit, dem Kind ins Herz zu legen:
1) Gott ist ein Gott der Liebe, er ist stets zu loben und ihm gilt allzeit unser Dank
2) Gott ist derjenige, der alles kann und der als Vater unser Bestes will
3) Im Sohn Gottes offenbart sich Gott in Freundlichkeit und Güte - Nimm Jesus in Dein Lebensschiff.
Am Ende des Gottesdienstes hatte die Gemeinde noch die Gelegenheit, sich von den stolzen Eltern mit ihrem Kind zu verabschieden und Glück- und Segenswünsche auszusprechen. (SR)