(24.07.2024) Ein Bibelwort aus Klagelieder 3, 21 u. 22 verwendete Apostel Jürgen Loy für den Gottesdienst in Stuttgart-Weilimdorf. Eingeladen waren auch die Gemeinden S-Feuerbach, Leonberg, Höfingen und Hemmingen und per Übertragung waren die "Weilgäu"-Gemeinden angeschlossen.
Er zeigte zunächst, wie das Volk Israel in damaliger Zeit bedrängt war, klagte und es war niemand da, der tröstete. „Die Klage zu Gott darf sein“, stellte der Apostel fest, denn sie habe den Zweck, das Herz vor Gott auszuschütten und die Hilflosigkeit vorzutragen. So schaffe die Klage Raum für Bitte und Zuversicht. Im Bibelwort „Meine Seele sagt mir“ wird klar: der Klagende empfängt einen Hoffnungsschimmer aus seinem Inneren - zunächst ohne Veränderung von außen. Apostel Loy stellte die Frage, wie denn diese Hoffnung entstehen könne und erläuterte, dass der Heilige Geist, von Jesus selbst als der Tröster bezeichnet, aus dem Klagen herausführt und an die Hilfe Gottes erinnert.
Nach der Abendmahlsfeier wurde eine Diakonin für die Gemeinde Hemmingen ordiniert. Der Apostel bezeichnete diesen Amtsauftrag als Geschenk Gottes für die Kirche und die Gemeinde, welcher mit Vollmacht, Segnung und Heiligung aus dem Apostelamt übertragen wird. Er gab ihr den Gedanken mit, Mutmacherin und Quelle der Freude für andere zu sein.
Der Vorsteher der Gemeinde Stuttgart-Weilimdorf, Evangelist Stefan Rauser wurde dann von seiner Aufgabe entlastet. 6 Jahre habe er die Gemeinde geleitet, sei ein Vorbild im Glauben gewesen und habe für die Sache gebrannt, viel Zeit dafür eingesetzt. Dafür dankte Apostel Loy sehr herzlich und wünschte am neuen Wohnort, zusammen mit dem Sohn Maximilian, der als Diakon in der Gemeinde ebenfalls mit Dank verabschiedet wurde, ein gutes Ankommen.
Als neuer Vorsteher wurde Priester Peter Berger beauftragt und Priester Peter Tränkle wurde als sein Stellvertreter ernannt. Der Apostel wünschte dem Team, dass zu den vorhandenen Gaben neue Gaben hinzukommen, Freude weitergetragen werden kann und die neue Aufgabe als Quelle erlebt wird.
Der Chor sang daraufhin zum Abschluss für alle einen musikalischen Segenswunsch. (MS)