(18.05.2025) Der Gottesdienst am Sonntagmorgen war geprägt von festlicher Musik, der Predigt von Evangelist Thomas Dittus (Leiter des Kirchenbezirks) und der Sakramentsfeier für Pauline.
Grundlage der Predigt war der Glaube an die Auferstehung Jesu. Das Bibelwort aus Hiob 19,25 „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt“ ist ein Bekenntnis zu Gott mitten im tiefsten Leid. Hiob spricht hier – trotz Verzweiflung und der vielen schlechten Erfahrungen – davon, dass er auch weiterhin auf Gott vertraut.
Thomas Dittus sprach von den heute vorhandenen Widrigkeiten. Man stelle sich normalerweise einen Sieger nicht am Kreuz hängend vor. Allerdings sei es eben oft so, dass Gott anders wirke als der Mensch sich das vorstellt. Durch Jesus Christus habe Gott seine Größe gezeigt und bewiesen, er ist größer als das, was Menschen für das Ende halten. Er zitierte Soren Kiekegaard: „Es muss alles gut werden, weil Christus auferstanden ist.“ Gott zwinge allerdings seinen Willen nie auf, schreibe ihn auch nicht an die Wand, sondern erwarte, dass der Mensch sich zu Gott hin aufmacht.
„Wenn der Heiland“ sang die Gemeinde zur Einleitung der Taufhandlung.
In seiner Ansprache an die Eltern bezeichnete Evangelist Dittus das kleine Mädchen als ein Geschenk Gottes und ein Wunderwerk. Er nahm das Jahresmotto „Es ist Zeit, Gutes zu tun“ auf und erweiterte es auf „…miteinander und aneinander“. Die Gemeinde habe die Aufgabe, den Raum für die Glaubensentwicklung von Pauline zu bilden und die Eltern eine schöne Aufgabe zur Erziehung im Glauben der kleinen Tochter in der Verbindung mit Gott. Mit Gebet und Segen empfing Pauline die Heilige Wassertaufe.
Danach erklang „Wohl mir, dass ich Jesum habe“ von J.S. Bach für Sopran (Melanie Schlerf) und Orgel (Roland Schlerf).
Abschließend sang der Chor „Möge die Sonn dir scheinen“ (J.E.Moore/C.Borkowski).
Bei einem Stehempfang wurden noch viele Glückwünsche an die junge Familie übermittelt. (MS)