Am Sonntag, dem 14. November erlebten die Mitglieder der Neuapostolische Kirche Heimerdingen das derzeit doch eher seltene Ereignis einer Taufe. Ein kleiner Erdenbürger empfing diesen Segen.
Der Gottesdienst stand unter dem Textwort aus Hebräer 4, Vers 1.
„So lasst uns nun mit Furcht darauf achten, dass keiner von euch zurückbleibe, solange die Verheißung noch besteht, dass wir in seine Ruhe eingehen.“
Der Vorsteher der Kirchengemeinde, Priester Markus Bandtel, erwähnte in seiner Predigt, dass er in der Vorbereitung des Gottesdienstes auf eine Suche im Internet stieß, bei der jemand einen Taufspruch ohne Gott und Segen suchte. Das habe ihn schon bewegt sagte er, denn die Taufe feiert man nicht, um ein schönes Fest zu haben, sondern gerade um den Segen Gottes zu empfangen.
Bei der Ansprache zur Taufe ging der Vorsteher auch auf das Kind in seinem ursprünglichen Wesen ein, dass sich auf die Eltern verlässt, um Hilfe nachsucht und diese Hilfe auch annimmt. Dies bezog er auch auf die Nähe zu Gott, dass wir auf ihn vertrauen, seine Hilfe erbitten und diese dann auch annehmen.
Nach der Frage an die Eltern, ob sie ihr Kind in der Lehre Gottes erziehen und es in seiner Nähe halten wollten und sie dies mit „Ja“ beantworteten, spendete der Vorsteher den Segen zur Taufe. Dieser Segen soll den Täufling sein ganzes Leben lang begleiten.
Anschließend folgten die Feier des Heiligen Abendmahles und Priester Bandtel beendete die Feierstunde mit Gebet und Segen.
Auch dieser Gottesdienst wurde in Gebärdensprache übersetzt und live im Internet übertragen.
(PB)