(08.04.2018) Predigtgrundlage für den Gottesdienst war Epheser 5,1: „So folgt nun Gottes Beispiel als die geliebten Kinder“ und fragte zunächst, ob es wohl passend sei, an der Konfirmation als Kind angesprochen zu werden?
Er zeigte, wie die Entwicklung zwischen Kind und Eltern einer ständigen Entwicklung unterliegt und dabei eine Beziehung bleibt, die Sorge und Freude teilt. Dann sprach er von Gott, der alle seine Kinder kennt und vorbehaltlos für sie da ist. Sogar wenn ein Kind ihn enttäuscht hat, nimmt er es wieder mit offenen Armen auf. Er stellte die Frage, was denn dem Kind hilft ein gutes Verhältnis zu den Eltern zu behalten und nannte zwei Punkte: Nachdenken, wie die Eltern es wohl meinen, sich also um Verständnis bemühen und Respekt bzw. Wertschätzung haben. „Auf das Verhältnis zu Gott übertragen heisst das“, so Harald Schwarz, „Gottesfurcht haben, sich für den göttlichen Willen zu entscheiden“ und weiter „Hilfsfragen könnten dazu sein:
- Wie kann ich mein Gelübde halten?
- Wie kann ich Gott dienen?
- Tue ich etwas zum Schaden meines Nächsten“
Ferner diene Jesus stets als Vorbild.
Der Konfirmandenlehrer, Priester Andreas Quanz wurde noch um einen Predigtbeitrag gebeten. „Jesus Christus ist immer aktiv“ gab er den Konfirmandinnen mit. „Wenn er in unserem Leben präsent ist, gelingt es Glauben zu haben“.
Mit „Ich der Herr von Erd und All“ leitete der Chor die Segenshandlung ein. Der Konfirmandenbrief von Stammapostel Jean-Luc Schneider wurde verlesen. Dann sprachen Mara und Leonie das Konfirmationsgelübde und erhielten den Segen. Zum Ausklang musizierten Orgel und Trompete.
Viele Konfirmationsgäste und Gemeindemitglieder nutzten anschließend die Gelegenheit den Konfirmandinnen herzlich zu gratulieren. (MS)