(27.04.2025) „Eltern, Geschwister, Freunde, die Gemeinde und Gott begleiten Euch durch diesen Tag“, eröffnete Priester Thomas Seiffert (Gemeindevorsteher) seine Predigt zur Konfirmation in Gerlingen.
Eingehend auf das Bibelwort aus Philipper 2, Vers 4 „Und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient“ zeigte er auf, dieses Wort sei verschiedentlich in der Bibel zu lesen. Paulus betone, der Gläubige möge auf sich schauen und sich selbst Gutes tun, dann aber auch darauf achten was dem andern gut tut. Jesus habe denselben Gedanken in „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ (Matthäus 22, 37-39) ausgedrückt.
Thomas Seiffert stellte die Frage nach einer Checkliste für die Erfüllung diesen Gebots und gab den Gedanken mit zu schauen, was nicht gut ist für einen selbst oder den anderen. Dann ergebe sich schnell eine Sortierung. Zu überlegen, was Jesus für gut befunden hätte, sei ebenfalls eine gute Orientierungshilfe, fügte er hinzu.
Priester Peter Berger aus Stuttgart-Weilimdorf erwähnte in seinem Predigtbeitrag, dass Gottes Liebe an diesem Fest in der Gemeinde erlebbar sei. Wer in die Gemeinde etwas hineingebe, der bekomme aus etwas zurück. Freude, Geldgeschenke und Glückwünsche zur Konfirmation würden erfahrungsgemäß mit der Zeit verblassen. Bleibend sei die heutige Zusage Jesu: Ich habe dich lieb, ich kenne dich, ich begleite dich. Die Anfangsbuchstaben der Konfirmandennamen inspirierten ihn zu den Gedanken für die Konfirmanden: M für „Mut“, Gott dein Anliegen zu sagen, M für Macht“, die dann aus dem mutigen Glauben entsteht und N für „nicht aufgeben“, dann können Mut und Macht sich entfalten.
Die Jugendbetreuerin verlas den Brief des Stammapostels an alle Konfirmanden weltweit und Mia, Marius und Noah empfingen dann feierlich den Segen zu ihrer Konfirmation.
Viele Glück- und Segenswünsche begleiteten die Konfirmanden in ihren Tag.
(MS/Fotos: Tobias Schölkopf)