Der Sonntag, der 18. November, war nicht nur einfach ein schöner Herbsttag, sondern der Tag, an dem Franz Leopold durch die Taufe in die Kirche Jesu Christi eingefügt wurde.
Den Gottesdienst lag das Wort aus Offenbarung 20,6 zu Grunde: „Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über diese hat der zweite Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.“ In diesem Friedensreich wird das Evangelium allen Menschen verkündigt werden. Die Priester Gottes und Christi werden als Diener des Herrn diese Aufgabe wahrnehmen, führte Evangelist Gunnar Fiehn aus. Chor und Orchester gestalteten den musikalischen Teil des Gottesdienstes.
Die Taufhandlung wurde durch ein Liedvortrag der Kinder eingeleitet. Sie sangen das Lied „Du bist du, vergiss es nie“ von Jürgen Werth und Paul Janz. „Du bist ein Gedanke Gottes“, heißt es in dem Lied. Darauf eingehend sagte Evangelist Fiehn, dass wir Kinder als eine Gabe, als ein Geschenk Gottes sehen und für sie nicht nur Verantwortung im Natürlichen, sondern genauso auch im Glauben übernehmen. Als Taufspruch diente Psalm 40,12: „Du aber, Herr, wollest deine Barmherzigkeit nicht von mir wenden; lass deine Güte und Treue allewege mich behüten“. „Barmherzigkeit und Güte sind Zeichen der Liebe Gottes, in dieser Liebe steht Gott treu zu dem Täufling“ gab Gunnar Fiehn den Eltern mit. Abgeschlossen wurde die Taufhandlung durch einen Musikbeitrag für Orgel und Horn.
Zum Ende des Gottesdienstes spielte der Vater des Täuflings, begleitet von einem Clavinova, auf der Oboe. Beim anschließenden Imbiss freute man sich in der Gemeinschaft. „Oh, wie schön, dass ihr alle hier seid!“, war auf den bereitgelegten Servietten zu lesen. (GF)