Was ein ereignisreiches Wochenende ... Nach einer langen pandemiebedingten Pause stand für ca. 150 Jugendliche aus den Bezirken Stuttgart/Leonberg und Sindelfingen endlich wieder eine gemeinsame Jugendfreizeit voller Spiel, Spaß, Aktivität und durchaus auch ein bisschen Regen an.
Tag 1:
Gemeinsam ging es für die meisten am Freitag mit dem Bus in Richtung Schwäbische Alb. Gegen 19.00 Uhr kamen wir im beschaulichen Örtchen Sonnenbühl an (mancher kennt die Gegend vielleicht noch aus Kindestagen von der Bärenhöhle, die unweit des Ortes liegt). Der erste Stopp war die Erpftalhalle, in der wir weitere Informationen zu den bevorstehenden Tagen bekamen und wir uns mit leckeren Fleischkäsweckle und vegetarischen Alternativen stärken konnten, bevor es ans Beziehen der Häuser ging. Jede Jugendgruppe (ca. 4-8 Jugendliche) hatte einfach ihre eigene Hütte – wie cool war das denn?! Aber davor hieß es erstmal den kleinen „Berg“ von der Halle zum Feriendorf hin zu erklimmen. Sollte übrigens nicht das einzige Mal bleiben, dass wir diesen Weg nehmen durften…aber der grünen Route vom IJT 2019 machten wir damit trotzdem keine Konkurrenz!😉 (kleiner Insider für die IJT-ler/-innen).
Im Feriendorf angekommen klang der Tag bei einem Lagerfeuer aus. Eine kleine musikalische Runde mit Gitarre und Gesang stimmte uns auf die gemeinsame Zeit ein.
Tag 2:
Der Samstagmorgen startete für alle Sportbegeisterten um 8.00 Uhr mit einer Einheit „SmuF – Steffen macht uns fit“, dazu gehörte sich aufzuwärmen, joggen und diverse Ballspiele. Mit diesem hochmotivierten Anleiter war das Sporteln trotz der frühen Uhrzeit gar nicht so schlimm. Gegen 8.30 Uhr hatte man zudem die Möglichkeit an der Veranstaltung „Start in den Tag mit Gott“ teilzunehmen, welche durch Linda angeleitet wurde.
Anschließend gab es Brunch in der Erpftalhalle, damit auch die Spätaufsteher nicht hungrig in den Tag starten mussten. Diese Stärkung sollte uns vor allem auf die sportliche Albgaudi vorbereiten.
Um 12.00 Uhr startete dieses 3- bis 4-stündige Event. Hierfür wurden wir in 12 Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe trat an insgesamt 10 Stationen auf dem Gelände gegen eine andere Gruppe antrat.
Ein kleiner Einblick: Eierlauf, Jenga spielen oder innerhalb einer bestimmten Zeit mit einem Lappen schnellstmöglich eine große Menge Wasser von einem zum anderen Eimer bringen waren Aufgaben an den Stationen und forderten ganz schön heraus. Hier dachten dann doch manche an die grüne IJT-Route. Zum Glück waren wir eh schon nass vom Regen… Jedenfalls wuchs von Spiel zu Spiel den Kampf- und Teamgeist, Spaß und Nervenkitzel inklusive.
Ab 15.00 Uhr gab es dann etwas Tee und Kaffee, dazu Hefe- und Nusszopf sowie andere süße und herzhafte Köstlichkeiten, bevor wir uns dann für das freie Singen in der Naturdachhalle trafen. Es tat total gut, mal wieder gemeinsam singen zu können und verlernt haben es die meisten wohl auch nicht in den letzten 2 Jahren! Die restliche Zeit bis zum Abendessen konnten wir danach individuell nutzen für Gemeinschaftsspiele, Blumenschmuckgestaltung für den Gottesdienst oder Energie tanken.
Nach leckerer Bolognese und Alternativen fand die Ehrung der Albgaudi-Gewinner statt bevor es dann an die nächste Challenge „Game Night“ ging. Diesmal traten 6 Gruppen gegeneinander an: „Reise nach Jerusalem“ und Pantomime durften hier nicht fehlen. Der Wetteifer war förmlich spürbar…so sehr, dass beim Tauziehen das Seil riss, nachdem die Kontrahenten bereits minutenlang durchgehalten hatten. Was eine Spannung, doch am Ende konnte es nur einen Sieger geben. Nochmal Gratulation an die Gruppe „pink“ an dieser Stelle!
Zum Abschluss des Abends trafen wir uns dann wieder an der Feuerstelle bei Gesprächen, Musik und viel, viel Wärme in der Gemeinschaft.
Tag 3:
Am Sonntag dann der gemeinsame Gottesdienst mit Evangelist Thomas Dittus (Leiter des Kirchenbezirks Stuttgart/Leonberg. Als Bibelwort diente Markus 5, 36: „Jesus aber hörte nicht auf das, was da gesagt wurde, und sprach: Fürchte dich nicht, glaube nur!“
Impulse aus dem Gottesdienst: In einer Zeit von Krisen und Unsicherheit scheint es oft nicht so einfach, was man glauben kann und was nicht. Daher ist es wichtig darauf zu achten, von wem und wovon man sich beeinflussen lässt. Doch vor allem braucht es Menschen, die auch weiterhin die Botschaft des Friedens und der Hoffnung verkünden und so als SINNfluencer Jesu Christi dienen. Mit der Liedzeile des Chores „With you, I can“ wurden Worte aufgegriffen, die als Motto der Jugendfreizeit in unseren Herzen weiterschwingen. Mit Gott ist es gelungen, eine solche Freizeit auf die Beine zu stellen und eine Atmosphäre zu gestalten, in der das Hier und Jetzt zu genießen war.
Bezirksältester Bernd Rinderknecht erweiterte in seiner Predigt das Motto auf: „With you ALL, WE can!“ und zeigte, dass der Wert einer Gemeinschaft vom Einbringen des Einzelnen abhängt.
An dieser Stelle gilt es vor allem und in erster Linie den Organisatoren „Chef“, „Vizechef“ und anderen Chefchefs und Chefinnen sowie allen Helfenden für dieses Wochenende zu danken. Und DANKE allen Teilnehmenden. Jeder Einzelne hat an diesem Wochenende dazu beigetragen, dass aus über 150 Jugendlichen, Seelsorgern und Helfenden eine angenehme und friedliche Gemeinschaft entstand. (SS)