Jede Person schmeißt im Jahr rund 27 Kilogramm Lebensmittel weg, die eigentlich noch einwandfrei und bekömmlich genießbar sind. Einige Restaurants in Stuttgart benutzen Foodsharing-Apps wie „Too Good To Go“ und bieten ihre überschüssige Ware am Ende eines Tages zu vergünstigten Preisen an. Auch über Vereine wie Foodsharing e. V. kann man selbst etwas gegen die Lebensmittelverschwendung tun und dabei oft noch richtig Geld sparen. An öffentlichen Foodsharing-Schränken, den „Fairteilern“, kann jeder kostenlos Lebensmittel vorbeibringen oder abholen.
Weniger Lebensmittel verschwenden und so zur Klimarettung beitragen: Viele Foodsharing-Projekte auch in Stuttgart haben sich das zum Ziel gesetzt. Am bekanntesten ist zweifellos „Harrys Bude“, der EssensFairTeiler vor der Kirche St. Maria in der Tübinger Straße.
Dieses ehrenamtliche Projekt, getragen von der katholischen Kirchengemeinde, startete Mitte August 2020. Inzwischen werden dort wöchentlich ca. eine Tonne Lebensmittel gerettet und verteilt.
Am Donnerstag, 5. Oktober stellen uns engagierte Ehrenamtliche vor, wie das alles funktioniert, was sich bewährt hat, und wie noch mehr Lebensmittel gerettet werden könnten. Auch darüber, was jede/r von uns tun kann, um Essen vor dem Wegwerfen zu retten, geht es, und letztlich darum, wie wir als Gesellschaft mit diesem Thema umgehen.
Referent:innen am 05.10.2023
Eine Woche später, am Donnerstag, 12. Oktober laden wir alle Interessierten zum Ausprobieren ein. Liebe geht durch den Magen, und keine Theorie ersetzt die Praxis.
Gregor Senne, Straßen-Uni, und andere Köche werden uns mit geretteten Lebensmitten bekochen und zeigen, welche Herausforderungen, aber auch welche Chancen diese Form der „nouvelle cuisine“ bereithält.
Matthias Murjahn wird uns zudem die Idee der common kitchen nahebringen
Anmeldung zum Termin am 12. Oktober erbeten bis 9. Oktober über Gemeindebüro Markus-Haigst: