(08.07.2024) Über 30 Kinder des Kirchenbezirks erlebten ein Freizeit-Wochenende vom 05.07. – 07.07.2024 in der Jugendherberge in Sonnenbühl unter dem Motto „Beten wirkt“.
Gleich nach der Ankunft des Busses bezogen die Kinder ihre Zimmer und dann ging es schon mit den Betreuern zu einem leckeren Abendessen in den Speisesaal. Nach dem Essen wurden die Betten bezogen und danach ein Kennenlernspiel auf dem Sportplatz durchgeführt. Der Abend wurde am Lagerfeuer abgeschlossen. In kleinen Gruppen wurde ein Kreisgebet zum Tagesabschluss gesprochen.
Am nächsten Morgen startete der Tag mit einem reichhaltigen Frühstück. Danach wurde ein Gruppenbild mit allen Kindern und Betreuern gemacht. Im Anschluss ging es los zur Rodelbahn und die Kinder hatten riesigen Spaß beim Rodeln. Nach mit Mittagessen kam Bischof Matthias Grauer zu Besuch. Die Kinder hatten sich im Vorfeld bereits viele interessante Fragen an den Bischof überlegt. Dieser nahm auf dem „heißen Stuhl“ Platz, um die von zwei Kindern vorgetragenen Fragen zu beantworten. Es war ein großartiges Miteinander und Bischof Grauer hatte viele Antworten. Mit der Verabschiedung des Gastes setze der Regen ein
Gemeinsam wurde dann der Gottesdienst hinsichtlich verschiedener Aspekte vorbereitet, wie:
Die erarbeiteten Gedanken und gebastelten Herzen und Steine wurden als Altarschmuck verwendet und an den Altar gelegt. Als die Vorbereitungen beendet waren, ging es zum Duschen und Umziehen für den Gottesdienst.
Evangelist Thomas Dittus (Bezirksvorsteher), welcher mit uns das Wochenende in Sonnenbühl verbrachte, leitete zusammen mit seinem Vertreter, Evangelist Markus Pflüger einen „mit mach“-Gottesdienst für die Kinder.
Als Grundlage des Gottesdienstes wurde das Wort aus Johannes 14, 6 verwendet: „Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“
Der Gottesdienst wurde mit vielen schönen Musikstücken und Gesang umrahmt und da es sich nach neuapostolischer Tradition um einen immer am ersten Julisonntag stattfindenden Gottesdienst zum Gedächtnis der Entschlafenenen handelt, wurde auch an die Verstorbenen gedacht. Dass niemand „verhungern“ musste, ging es nach dem Gottesdienst wieder zum Abendessen. Im Anschluss konnten die Kinder an verschiedenen Stationen spielen, basteln und Tischtennisspielen. Zum Tagesabschluss wurden wieder Gruppen gebildet und ein Kreisgebet gesprochen.
Am Sonntagmorgen hieß es nach dem Frühstück wieder Koffer packen, Betten abziehen und das Zimmer fegen.
Danach hielt Evangelist Peter Decker noch eine kurze, aber sehr emotionale Andacht, an der die Kinder nochmals an Verstorbene gedacht haben. Dazu wurden LED-Teelichter aufgestellt und wer wollte, konnte beim Aufstellen der Lichter noch etwas dazu sagen. Die Andacht wurde mit einem Kreisgebet beendet.
Mit Basteln und Spielen wurde die restliche Zeit bis zur Heimreise nach einem sehr schönen Kinderfreizeitwochenende verbracht. Deshalb endet der Bericht so:
„Schwappdidu, Gott kennt meinen Namen. Schwappdidu, er weiß, wer ich bin.“ (RE)