(Juli 2024) “Freuet euch in dem Herrn“ – Gemeinsame Jugendfreizeit der Kirchenbezirke Stuttgart/Leonberg und Sindelfingen auf der Sonnenmatte in Erpfingen. Der Freitag: Erstmal ankommen:
Nach 21 monatiger Wartezeit ging es endlich wieder zur Sonnenmatte in Erpfingen.
Die beiden Kirchenbezirke starteten jeweils per Bus zur Jugendfreizeit am
Freitagabend. An der örtlichen Sporthalle von Erpfingen, der Erpftalhalle,
angekommen, erwartete man uns bereits mit einem vorbereiteten Abendessen. Hier
gab es je nach Bedarf ein Fleischkäsweckle und/oder die vegetarische Variante.
Währenddessen gab es die ersten Infos zum anstehenden Abend, den Häuserbezug
und den Ablauf des Gepäcktransfers. Nun, die Alb ist halt nicht flach und von der
Erpftalhalle (775 m) bis zum Feriengelände (ca. 800 m) ist es höhenmäßig zwar nicht
weit weg, doch der Anstieg hat es in sich.
Wir durften die Häuser beziehen. Ja, richtig gelesen, Häuser. Jedes Haus bot Platz
für 7-8 Personen und bildeten so eine besondere Hausgemeinschaft für die drei
Tage. Nach dem Häuserbezug ging es wieder zurück zur Erpftalhalle zum
Karaokeabend und wie sich zeigte, mit einigen richtig guten Talenten. Nebenher war
zumindest ein Auge auf das aktuelle EM-Spiel Niederlande gegen Frankreich
gerichtet.
Der Abschluss am Lagerfeuer oben auf dem Feriengelände wäre fast ins Wasser
gefallen, denn es kam wie angekündigt ein heftiger Regenguss welcher nach einiger
in leichten Regen überging. Man traf sich halt zu einer etwas späteren Zeit am
Lagerfeuer, dass nach wie vor gut brannte. Mit netten Gesprächen, etwas Gesang
ließen wir den neuen Tag beginnen.
Der Samstag: Es geht doch nichts über Bewegung
Nach einer doch recht kurzen Nacht machte uns Steffen sportlich wieder fit.
Zumindest diejenigen, die als Frühaufsteher fit genug dafür waren. Es folgte darauf
eine kurze Andacht als “Start in den Tag“ mit Gott.
Bevor es so richtig sportlich wurde, trafen wir uns in der Erpftalhalle zu einem
üppigen Brunch. Gut gestärkt ging es an die “Albgaudi“. Nach kurzer intensiver
Aufwärmphase - kurz dem Wiederaufstieg zum Feriengelände - ging es richtig los.
Bunt gemischte kleine Gruppen, nach Armbandfarben sortiert, mussten diverse
Aufgaben bestehen. Von Partnerlauf als “Dreibein“, Torwandschießen, einem
Balancelauf mit einer Wasserbombe bis hin zu Jenga ging es richtig sportlich zur
Sache. Die einzelnen Stationen waren auf dem Feriengelände verteilt. Dort traten die
Gruppen nach einem zuvor festgelegten Plan gegeneinander an. Zwischendrin gab
es eine Stärkung und aufgrund eines heftigen Gewitters eine ersehnte
Unterbrechung.
Eine Singstunde im Naturdachsaal auf dem Feriengelände und eine anschließende
“Kurze Pause mit Gott“ leiteten zum gemeinsamen Abendessen in der Erpftalhalle
über. Danach ging es ans Finale, dem “Battle der Jugendgruppen“, bei diesen
Spielen ging es um Wissen, schnellem Erraten von pantomimisch erklärten Begriffen
bis hin zum absolutem Finalspiel, der “Reise nach Jerusalem“.
Nach gemeinsamem Vorbereiten der Erpftalhalle auf den Jugendgottesdienst ließen
wir auch diesen Tag gemeinsam am Lagerfeuer ausklingen.
Der Sonntag: Aufräumen, Jugendgottesdienst und Heimreise
Auch diese Nacht fiel für einige recht kurz aus, andere dagegen wurden von
Steffen´s Sportprogramm wieder Fit gemacht, denn das Tagesprogramm startete
zwar smooth und doch knackig. Das Frühstück wurde in den Hausgemeinschaften
eingenommen. Danach ging es ans Aufräumen und Saubermachen der Häuser. Die
Koffer gepackt und am Naturdachsaal abgegeben, machten wir uns auf zur
Erpftalhalle zum Jugendgottesdienst.
Der Jugendgottesdienst wurde von Bezirksältester Bernd Rinderknecht geleitet.
Das Motto unserer Jugendfreizeit diente gleichzeitig als Grundlage unseres
Jugendgottesdienstes.
“Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!“
(Philipper 4, Vers 4)
Durch unseren Glauben haben wir allen Grund zur Freude in dem Herrn. Gott als der
Schöpfer von allem und dem wir Vieles zu verdanken haben, schenkt uns immer
wieder Gelegenheit zur Freude. Achtsamkeit ist hier ein Stichwort. Diese Art von
Freude ist tiefgehend, lässt sich nicht erzwingen oder auf Knopfdruck An- oder
Ausschalten und ist definitiv nicht kurzfristig. Durch ein gutes Miteinander lässt sie
sich sogar noch verstärken und fördert eine inkludierende Gemeinschaft die
niemanden ausgrenzt - so eine kurze Zusammenfassung des Predigtinhaltes.
Mit einem gemeinsamen Mittagessen, der Siegerauswertung der Albgaudi und
abschließendem Aufräumen der Halle traten wir unsere Heimreise per Bus an.
Die Sonnenmatte 2024 hat sich definitiv wieder einmal gelohnt und sehr viel Freude
ausgelöst. Vielen Dank an die Organisatoren “Chef“ und “Vizechef“ sowie allen
Mitwirkenden und Mithelfern auf dieses tolle Wochenende hin ihre Zeit, ihre Nerven
und ihr Engagement in die Planung und Durchführung gewidmet haben.
Vieles davon wäre ohne finanzielle Unterstützung gar nicht umsetzbar gewesen.
Daher einen besonderen Dank an MEGA für ihre Spende, welche uns ein grandioses
Wochenende ermöglicht hat, dass nach Meinung vieler Jugendliche
wiederholungsbedürftig ist!