(17.03.2019) An diesem Sonntagmorgen besuchte Bezirksevangelist Dirk Zeidlewicz die Gemeinde Rutesheim, um ihr mit dem Wort aus Lukas 12; 49-50 zu dienen: „Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu werfen; was wollte ich lieber, als dass es schon brennte! Aber ich muss mich taufen lassen mit einer Taufe, und wie ist mir so bange, bis sie vollendet ist!“ Er wies darauf hin, dass Jesu auf die Erde gekommen sei um ein Glaubensfeuer zu entzünden. Durch die Taufe solle das Alte absterben. Ziel sei es ein neues Leben zu führen und sich zu Gott hin zu entwickeln. Auch forderte der Bezirksevangelist die Gemeinde auf zu beten, denn Gott sei der, dem wir alles sagen können und den wir mit allem erreichen können. Gott hätte gerne, dass wir unser Verhalten mit dem Verhalten Jesu Christi abgleichen und auch nicht strenger sind, als Jesu selbst.
Nach der Abendmahlsfeier bat Bezirksevangelist Zeidlewicz das Jubelpaar zu sich an den Altar. Mit dem Blick in die Gemeinde stellte er fest, dass diese diamantene Hochzeit ein richtiges Familienfest ist. Alle drei Kinder mit ihren Familien inklusive Enkeln und dem Urenkelchen waren gekommen. Dass diese Familie einen hohen Stellenwert für das diamantene Hochzeitspaar habe, würde man schon daran erkennen, dass bei ihnen zu Hause sehr viele Familienfotos hängen würden. Und es sei auch eine große Dankbarkeit zu verspüren, für die Familie, für 60 gemeinsam durchlebte Ehejahre und ein erfülltes Leben. Die Sorgen im eigenen Betrieb seien immer größer gewesen, als die in der Familie.
48 Jahre habe Priester i. R. Herbert Keller als Amtsträger in der Neuapostolischen Kirche Rutesheim gedient. Er sei der erste Diakon und dann auch Priester gewesen, der direkt aus der Wohngemeinde Rutesheim stammte, in welcher er auch einen hohen Bekanntheitsgrad habe.
Der Diamant, so führte Bezirksevangelist Zeidlewicz aus, sei ein sehr hartes Material, und somit ein Symbol für Standhaftigkeit. In all der Zeit sei der Herr mit Stärke und Kraft dabei gewesen. Er sei ein gnädiger Gott, der auch weiterhin mit dem Jubelpaar sein würde. Was noch geschehen wird, lasse sich nicht vorhersagen, aber Gott würde weiterhin als der Liebende und Gnädige mit ihnen sein. Dies bekräftigte er mit einem persönlich an sie gerichteten Wort aus der Offenbarung des Johannes 1; 4-5: „Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind, und von Jesus Christus, welcher ist der treue Zeuge, der Erstgeborene von den Toten und Fürst der Könige auf Erden!“ (hg)