(11.02.20) Es war noch nicht einmal 19:30 Uhr am Dienstag, dem 11. Februar 2020, als bereits die ersten Interessierten in das Kirchengebäude in der Raiffeisenstraße 23 strömten, das an diesem Abend ein Ort der Begegnung der christlichen Kirchengemeinden von Rutesheim war.
Die Initiative ging vom Ökumenischen Arbeitskreis in Rutesheim aus, mit welchem nun auch die Neuapostolische Kirche Rutesheim in regem Kontakt steht. Ziel des Abends war sich gegenseitig kennenzulernen und ins Gespräch zu kommen.
Im Zentrum stand die Frage „Katholisch, evangelisch, methodistisch, neuapostolisch – was verbindet diese Kirchen, was unterscheidet sie?“ Die daraus entstehenden Themenkreise sind zu mannigfaltig, um sie an einem einzigen Abend zu klären. Um herauszufinden, welche Themen die Anwesenden am meisten beschäftigen, hatte jeder die Möglichkeit, seine wichtigsten Punkte auf den Folien an der Glaswand farblich zu markieren. Die am häufigsten markierten Fragen wurden dann zwischen 20 und 21 Uhr vom Vorsteher der Neuapostolischen Kirche, Gemeindeevangelist Markus Pflüger, und einem Vertreter der anderen christlichen Kirchen, Pfarrerin Angelika Rühle, Gemeindereferentin Claudia Vogelmann oder Pastor Gottfried Liese, in groben Zügen beantwortet. Darunter gehörten das Gemeindeleben, der Gottesdienst, die Unterschiede im Glaubensbekenntnis, sowie auch das soziale und gesellschaftspolitische Engagement.
Eingeleitet wurde der offizielle Teil von Pastor Liese von der Evangelisch-methodistischen Kirche mit einem kurzen geschichtlichen Abriss über die Entstehung der einzelnen christlichen Kirchen. Die Moderation und zeitliche Koordinierung übernahm Herr Dietmar Epple, ebenfalls Mitglied dieser Kirche. Nach der Beantwortungsphase rundete Herr Frieder Bolay von der evangelischen Kirche den Abend mit auflockernden Fragen an alle Anwesenden ab.
Bevor alle wieder zu einem persönlichen Austausch über die gewonnenen Eindrücke und noch offener Fragen ins Foyer zurückkehrten, wurde gemeinsam das Lied „Nun danket allen Gott“ von Martin Rinckart gesungen.
Insgesamt war es ein sehr interessanter Abend in freundschaftlicher Atmosphäre, und sicher nicht der letzte dieser Art. (hg)