Trotz der noch immer anhaltenden Pandemie ließen es sich Claudia und Ernst nicht nehmen, an diesem 20. September ihre Dankbarkeit für 40 gemeinsame Ehejahre im Rahmen eines Gottesdienstes zum Ausdruck zu bringen und sich erneut von Gott segnen zu lassen.
Das Predigtwort war dem Matthäus-Evangelium 6 Vers 10 Teil 2 entnommen: „Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.“ Es ist die dritte Bitte aus dem Gebet „Unser Vater“, das Jesu den Seinen gegeben hat.
Nach Verkündigung des Wortes trug das Musikensemble, bestehend aus drei der vier Kinder des Rubinpaares und einer weiteren Spielerin aus der Gemeinde, Claudias Lieblingslied „Tochter Zion“ vor, ein Lied, das nicht nur zur Weihnachtszeit seine Berechtigung habe.
Evangelist Markus Pflüger, Vorsteher der Gemeinde Rutesheim, führte aus, dass der erbetene Segen dankbares Zurückblicken sei und sich auch in der Zukunft auswirken werde. In einem Brief hatte ihm das Ehepaar sein Lebensmotto preisgegeben: „Egal was auch immer kommen wird – weiterhin dran bleiben und zusammenhalten!“ Gott mache keine Pause; auch er bleibe dran, stärke und segne unaufhörlich. Bereits in ihrem Verlobungswort sei zum Ausdruck gekommen, dass sie reich gesegnet werden, wenn sie sich an Gott halten. Und das hätten sie in jeder Lebenslage getan.
Claudia und Ernst hätten ihm in diesem Brief vieles aus ihrem Leben geschildert und auch versichert, dass sie glaubensfreudig, lebenslustig und optimistisch seien. Sie hätten in ihrem Leben viel durchgemacht und erlebt, aber auch immer spüren dürfen, dass Gott mit im Spiel ist.
In seinem Mitwirken blickte Priester Andreas Schmauderer auf die vierzig gemeinsam durchlebten Ehe- und Glaubensjahre. Er sei überzeugt davon, dass das Jubelpaar nicht seine Energien verschwendet hätten, indem sie sich immer wieder dem Willen Gottes widersetzt hätten wie manche es tun. Wir Menschen kämen nicht am Willen Gottes vorbei. Deshalb solle man sich überprüfen und den eigenen Willen mit dem Willen Gottes abstimmen.
Abschließend erneuerte Evangelist Pflüger den Segen zu ihrer Hochzeit und beteuerte nochmals, dass Gottes Segen reich mache. Auch wenn wir nicht wissen würden, was kommt, so wollen wir doch immer gemeinsam vor Gott stehen und ihrem bereits erwähnten Motto folgen:
„Dran bleiben und zusammenhalten!“
hg