Gleich zum ersten Gottesdienst im Jahr 2021 besuchte Bischof Bernd Bornhäusser die Gemeinde in Rutesheim. Das Predigtwort für diesen 3. Januar und zugleich Bibelwort für das ganze Jahr stammte aus Hebräer 12; 1b und 2a: „Lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens“.
Bischof Bornhäusser stellte das Jahresmotto des Stammapostels Jean-Luc Schneider an den Anfang seiner Predigt, das da lautet „Christus – unsere Zukunft“. In dieser Zeit der Pandemie habe sich vieles verändert, so auch die Kirche selbst. Alle hoffen, dass wieder Normalität einkehrt. Und gleichzeitig bleibe die Frage, was wird 2021 bringen? Wie werden sich die Gemeinden entwickeln, wie die Kinder, das Alter?
Es beginne ein neuer Zeitabschnitt verbunden mit den Unsicherheiten, die das Leben mit sich brächte. Jesu jedoch sei mit uns, sei unsere Sicherheit und Stabilität, er ändere sich nicht. Er würde gewiss wiederkommen und uns zu sich nehmen. Es gehe darum, das Ziel im Auge zu behalten, sich konsequent auf das Wiederkommen Jesu vorzubereiten und aus Jesu die erforderliche Energie und Motivation zu schöpfen. Jesu sei unsere Zukunft und solle somit auch Mitgestalter unseres Lebens sein, indem wir unsere eigenen Entscheidungen mit dem Wesen Jesu abgleichen.
In seinem Mitwirken ging Bezirksvorsteher Thomas Dittus auf das gerade instrumental ausgeklungene Lied „Stern, auf den ich schaue“ ein, in dem viele Verbindungen zu Jesu zum Ausdruck kämen. Jesu sei der Stern, der Fels, der Führer und auch das Ziel, das wir erstreben würden. Es sei wichtig, sich mit diesem Ziel zu beschäftigen und den Einlauf in dieses Ziel als Bild abzuspeichern. Dazu gehöre auch, dass Jesu uns unsere Bürde abnähme, denn Belastungen behindern nur. Dieser Ballast seien die Sünden, die uns durch die Sündenvergebung abgenommen würden.
Hieran anknüpfend forderte Bischof Bornhäusser dazu auf, an der Beziehung zum Herrn festzuhalten, das Ziel stets im Auge und Jesu im Herzen zu behalten. (HG)