(10.11.2024) Die dritte Taufe, die die Gemeinde Rutesheim innerhalb von 4 Wochen erleben durfte, stand unter dem Motto „Alles, alles soll aus Liebe geschehen“. Dies kam auch durch die vom gemischten Chor vorgetragenen Lieder “Alles, was ihr tut“ und „Ich bete an die Macht der Liebe“ zum Ausdruck.
Der Gemeindevorsteher, Priester Andreas Schmauderer, führte aus, dass es keinen Menschen gäbe, der nicht für Liebe empfänglich sei. Inwieweit hierdurch die Bereitschaft zu einer Veränderung bestehen würde, sei etwas anderes. Die Menschen würden sich immer weiter von Gott entfernen. Was sich jedoch nicht verändere, sei die Intensität mit der Gott ihnen seine Liebe entgegenbringe. Gott wolle in den Menschen die Sehnsucht erwecken, seine Liebe zu erwidern ohne ihnen seinen Willen aufzuzwingen.
Priester Peter Höfer ergänzte in seinem Predigtbeitrag, dass der Wunsch zur Taufe bedeute, sich Gott zu nähern. Es sei eine Entscheidung für Gott, zur Nachfolge und mit dem Willen, sich mit ihm auseinanderzusetzen. Die Taufe schaffe den Bund eines guten Gewissens mit Gott und baue Hindernisse ab, uns Gott zu nähern. Sie sei die Vorbereitung auf den Tag, den Jesu verkündet habe, den Tag seiner Wiederkunft. Dabei würden die Lebensumstände keine Rolle spielen.
Öffentliche Personen strahlten oft eine Faszination aus, so Priester Schmauderer. Käme man ihnen jedoch näher, könne das auch Enttäuschungen mit sich bringen. Anders sei es bei Jesu gewesen. Mit jeder Annäherung wurde das Brennen in den Herzen größer und viele erkannten in ihm Gottes Sohn. Mit der heutigen Taufe würde Matteo einen Spielerpass für die Mannschaft Gottes bekommen und mit Jesu auf Sieg spielen. Mit den drei Kreuzen auf seiner Stirn würde ihn Jesu in sein Team aufnehmen.
Als Taufgeschenk überreichte Priester Schmauderer Matteo einen mit Kinderschokoladeneiern bestückten Schirm, in dessen Innenseite der Himmel zu sehen ist, und forderte ihn auf, immer mal wieder die Augen gen Himmel zu richten. Würde er Gott fragen: „Himmlischer Vater, bist du wirklich da?“ würde er immer ein „Ja“ vernehmen. Auch solle er den „Zuspruch Gottes mit den Herzensohren hören“, der damit endet: „Du bist mein geliebtes Kind und daran wird sich nie etwas ändern!“(hg)