(25.07.2021) Den Text des ersten Solovortrags „You raise me up“ (du ermutigst mich, du baust mich auf) nahm Evangelist Harald Schwarz in diesem Gottesdienst in Gerlingen zum Anlass zu zeigen: es sind die Beziehungen aus welchen Kraft fließt.
Er führte weiter aus, dass das Bibelwort zum Gottesdienst aus 2. Thessalonicher 3,3 „Aber der Herr ist treu, der wird euch stärken und bewahren vor dem Bösen“ , diese Beziehung zu Gott beschreibt und dass das gemeinsam gesungene Gemeindelied mit dem Refrain „Gott ist da“ und „Du ermutigst mich“ zusammen die Beschreibung der Treue Gottes ist. „Gott ist immer nur ein Gebet entfernt“, so Evangelist Schwarz. „Heute ist der Beginn eures eigenen Glaubensweges“ sprach er die Konfirmandinnen und Konfirmanden an. „Dazu sind eigene Anstrengung, Kontinuität und Motivation notwendig. Da ihr alle sportlich aktiv seid ist es euch bekannt: Wer vorankommen will braucht ein Ziel und eine Motivation“. Er erläuterte, dass der Glaube nicht automatisch daherkommt, sondern geistliche Nahrung durch Wort, Gnade und Sakrament der Heiligen Abendmahls benötigt, ja manchmal wie bei einer Trainingseinheit im Sport der Erfolg gar auf sich warten lässt. „Aus Beschäftigung mit Jesus Christus wächst der Glaube und die Liebe“ sagte er. „Vertrauen in Gott kann auch eine Anstrengung sein. Gott vertraut jedoch auch Euch! Ihr habt einen Platz bei ihm und in der Gemeinde.“
Der Konfirmandenlehrer, Priester Patrick Löffler sprach noch davon, dass das Jahr vor der Konfirmation durch elektronischen Konfirmandenunterricht geprägt war. Er sagte, dass das Gelernte wie ein Werkzeug ist, welches befähig, heute das Gelübde der Eltern zu Gott zu bekräftigen. Abschließend gab er den Gedanken mit „Jesus vertraut darauf, dass wir alle gemeinsam in sein Wesen hineinwachsen. Dazu gibt er heute seinen Segen.“
Nach der Verlesung des von Stammapostel Jean-Luc Schneider an alle Konfirmandinnen und Konfirmanden gerichteten Briefes sprach Evangelist Schwarz nochmals die Vier persönlich an. Er sagte, es sein nun ein Bekenntnis zum Glauben, zu den Glaubensartikeln und wünschte, dass sie Gottes Nähe stets erleben können, selbst diese suchen und Gott auch durch praktizierte Nächstenliebe für andere erlebbar machen.
Dann sprachen Alicia, Madlen, Julian und Paul das Konfirmationsgelübde und erhielten den Segen.
„Ich glaube an den Vater“ (Markus Pytlik) sang danach die Sopranistin Yasmina Klingel begleitet am Klavier von Karsten Ott.
Zum Abschluss wurde „Möge die Straße uns zusammenführen“ (irischer Segenswunsch) musiziert und die Konfirmandinnen und Konfirmanden erhielten viele herzliche Glück- und Segenswünsche. (MS)