(01.02.2023) Zum Gottesdienst unter der Woche versammelten sich in Stuttgart-Weilimdorf auch die Gemeinden Heimerdingen und Heimsheim. Der Organist, ein kleines Orchester und der Gemeindechor sorgten für die musikalische Gestaltung. Apostel Jürgen Loy verlas ein Bibelwort aus 1. Mose 16, 14: „Darum nannte man den Brunnen: Brunnen des Lebendigen, der mich sieht“
In seiner Predigt erwähnte er, dass die dem Bibelwort zugrunde liegende Geschichte der Sklavin Haaga zeigt, auch im Haus Abraham gab es Neid, Eifersucht und Verzweiflung. Ganz offen werden die Probleme benannt und der Engel in der Wüste schickt Haaga zurück; ein Bild dafür, dass sie vor ihren Problemen nicht davonlaufen kann, gepaart mit der Zusage, dass Gott um sie weiß. Haaga begreift nach und nach, es ist Gott und sagt dann „Du bist ein Gott der mich sieht“. Apostel Loy zeigte, dass diese Geschichte die Gläubigen heute noch abholt. Er verwies noch auf das neue Testament, wo die Samariterin am Brunnen auf Jesus trifft. Erst wundert auch sie sich, aber dann spürt sie, es ist Gottesbegegnung. „Jesus Christus ist bei uns in der Wüste von Krisen“, so der Apostel und weiter „die Begegnungen mit Gott sind manchmal völlig unerwartet“.
Vor der Ordination eines jungen Diakonen für die Gemeinde Stuttgart-Weilimdorf sang der Chor „Jesus bleib in meinem Leben, Weggefährte, bester Freund“ (Markus Rink).
Apostel Loy betonte, dass der Ruf Gottes durch die Zustimmung der gerufenen Person zu einer heiligen Sache wird. Er wünschte ihm viele Gottesbegegnungen auch in der Seelsorge, sowie die Kraft aus dem Apostelamt zur Ausführung des Amtsauftrages, als Gehilfe zur Freude, wie dies Paulus formulierte. (MS)