Weit sind die Türen offen gestanden am Abend des 21. Aprils, als die neuapostolische Kirchengemeinde Stuttgart-Weilimdorf zu einem Konzert einlud. „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken“ (Matthäus 11,28) war einer der Bibelverse, die die Sänger und Instrumentalisten dazu ermutigt hatte, ein einladendes Konzert zu veranstalten.
Freu dich mit uns
Mit „Komm her, freu dich mit uns“ von Charles Heap, das im Chorbuch zu finden ist, begann der erste Teil, der das Publikum freudig ins Programm zog. Vor allem die Kinder bekamen mit „Wir haben Freude zu verschenken“ viel Applaus.
Ein zweiter, eher nachdenklicher Teil startete mit dem von Bezirksapostel Peter Lambert arrangierten „Rock of Ages“, das von einer Flötengruppe vorgetragen wurde. Nach dem mächtigen „Kommet her“ von Eduard Hug durfte sich das Publikum über ein Solostück von Johann Sebastian Bach freuen, „Willkommen werter Schatz“. Die gesungene Aufforderung zum Gebet in „Heute, so ihr seine Stimme höret“ von E.H. Gebhardt griff eine junge Sängerin auf und betete mit der versammelten Gemeinde.
Pause für den Chor
Die Jugendlichen bekamen nun spontanen Applaus bei dem dynamischen Vortrag „We shall be glad“ von Jeremy Dawson. Danach folgte die Orgelsonate II: Grave – Adagio – Allegro von Felix Mendelssohn Bartholdy.
Lust auf Gott
Die Zuhörenden hätten nun am liebsten mitgesungen: Zunächst fiel es schwer, bei dem Lobpreislied der Kinder „Laudato si“ still sitzen zu bleiben. Dann folgten weitere Lieder, deren Texte Lust auf Gott machten.
„Wir heißen Sie auch in Zukunft willkommen“, sagte die junge Sängerin, die die letzten Lieder ankündigte, welche sich auch ums Willkommensein drehten. Dann endlich konnte auch das Publikum mitsingen: Beim ökumenischen Lied „Mögen sich die Wege“ durfte jeder, der wollte, mitsingen. (Katrin Löwen)
Foto Tür: von Tumisu/Pixabay