Zwei, drei Schläge mit dem Gummihammer – dann liegen die Stolpersteine im Lot. Gar nichts mehr im Lot war im Leben der Menschen, derer mit den kleinen Denkmalen im Boden gedacht wird, als nationalsozialistischer Hass und Antisemitismus ihnen an Leib und Leben ging.
(31.01.2021) Im Jahr 1896 verlor ein junger Mann im Schwarzwald seine Stelle als Schreiner wegen seines neuapostolischen Glaubens. Damals gab es noch keine Gemeinden unserer Kirche in Süddeutschland, und er wandte sich an Apostel Ruff mit der Frage wohin er gehen solle: „Gehen Sie nach Stuttgart und fangen sie dort das Werk an“, so der Apostel.