Gottesdienst mit Beauftragung einer Gemeindehelferin
Bezirksvorsteher Thomas Dittus war am 02.04.2023 nach Leonberg gekommen um diesen Gottesdienst in der Gemeinde zu feiern.
Als Grundlage seiner Predigt wurde der Bibeltext aus Johannes 12, 15.16 verwendet:
„Fürchte dich nicht, du Tochter Zion! Siehe, dein König kommt und reitet auf einem Eselsfüllen.“
Das verstanden seine Jünger zuerst nicht; doch als Jesus verherrlicht war, dann dachten sie daran, dass dies von ihm geschrieben stand und man so mit ihm getan hatte.
Die Einführung in den biblischen Kontext erlebten die Gottesdienstteilnehmer durch den Vortrag einer Bibellesung aus Lukas 23, 13-25.
Der Palmsonntag ist der Auftakt des Osterfests in der Christenheit. Es wird an den Einzug Jesu Christi auf dem Rücken eines Esels in Jerusalem gedacht, an dem zahlreiche Menschen damaliger Zeit teilnahmen. Sie legten Palmzweige auf die Strassen, um ihm Ehre zu bezeugen. Aus dieser Handlung leitet sich der heutige Begriff Palmsonntag ab.
Viele damals lebende Menschen hatten von seinen Wundertaten gehört oder waren gar selbst Zeugen und wollten dieses Ereignis selbst miterleben.
Die Jünger erlebten, dass sich rund um diesen Tage Dinge exakt so zu getragen haben, wie sie ihnen Jesus zuvor beschrieben hatte. Beispielhaft sei genannt, dass er sie anwies wie sie ein Eselsfüllen zu ihm bringen sollten. Die Menschen waren sehr gespannt, was nun geschehen würde?
Sie erwarteten durch eine Revolution oder einen Aufstand die Ablösung der harten römischen Besatzung und die Errichtung eines Königreichs unter der Führung Jesus Christus.
Sie erwarteten Wunder – aber es geschah einfach nichts. Der Jubel und die Huldigungen bei seinem Einzug wandelte sich angesichts ihres Unverständnisses und Enttäuschung über das Verhalten von Jesus Christus binnen Tagen in den Ruf nach seinem Tod. Er erklärte ihnen aber, dass „mein Reich nicht von dieser Welt“ ist, er also nicht gekommen ist, um die irdischen Zustände zu ändern, sondern dass sich die Menschen auf die ewige Gemeinschaft mit Gott in seiner Herrlichkeit vorbereiten sollten.
Er ist gekommen um durch seinen Opfertod die durch den Sündenfall entstandene Trennung zwischen den Menschen und Gott wieder herzustellen.
Diese Mission hatten die Menschen nicht verstehen können – es stellt sich die Frage, ob die Menschheit mit aller heute verfügbarer Erkenntnis das österliche Geschehen verstehen kann?
In einem weiteren Predigtbeitrag wurde die Parallelität des damaligen Geschehens und der Verheißung Jesus Christus an seine Wiederkunft aufgezeigt.
Die Inhalte der Predigt führten zu einem intensiven Erlebnis des Heiligen Abendmahls. Der Gottesdienst wurde anschließend mit Schlussgebet und Segen beendet.
Danach hatte Bezirksvorsteher Thomas Dittus noch eine Überraschung parat.
Er beauftragte für die Kirchengemeinde eine Gemeindehelferin zur Unterstützung für die zahlreichen seelsorgerischen und organisatorischen Aufgaben. (JJ)